Verkauf Ringlokschuppen BTC Havelland Visualisierung: kmh-architekten

Visualisierung: kmh-archi­tek­ten

Einen wei­te­ren Schritt in die Zukunft für den BTC Havelland

Die ter­ra­plan Baudenkmalsanierungsgesellschaft mbH und die BahnTechnologie Campus Havelland GmbH sind sich einig gewor­den und infor­mie­ren über den erfolg­ten Abschluss des Kaufvertrages über die Grundstücke rund um den his­to­ri­schen Ringlokschuppen am Bahnhof im Ortsteil Elstal. Das Mitte November erwor­be­ne Areal umfasst knapp 14.000 m² Grundstücksfläche und beinhal­tet unter ande­rem den ehe­ma­li­gen Ringlokschuppen mit Drehscheibe als mar­kan­tes Baudenkmal des ehe­ma­li­gen Bahnbetriebswerks.

Der Verkauf erfolg­te an die ter­ra­plan Baudenkmalsanierungsgesellschaft mbH, die für ihre lang­jäh­ri­ge Erfahrung – unter ande­rem durch ihr Engagement im Olympischen Dorf – im Umgang mit denk­mal­ge­schütz­ten Gebäuden bekannt ist. Obwohl der der­zei­ti­ge Zustand des Ringlokschuppens und die durch die kon­junk­tu­rel­le Lage ver­min­der­te Nachfrage nach Büro- und Gewerbeflächen als Risiken durch­aus ernst genom­men wer­den müs­sen, tritt ter­ra­plan mit Optimismus an die Entwicklung heran.

Andreas Guttschau, Geschäftsführer der BahnTechnologie Campus Havelland GmbH: „Der Ringlokschuppen fris­te­te in den ver­gan­ge­nen Jahren ein trau­ri­ges Dasein. In die­ser Form wird das Gebäude, das in einem stark sanie­rungs­be­dürf­ti­gen Zustand ist, nicht mehr benö­tigt. Umso mehr freue ich mich, dass mit der ter­ra­plan ein Käufer gefun­den wur­de, der die Sanierung von Baudenkmälern beherrscht.“

Mit dem Eigentumsübergang soll eine umfas­sen­de Weiterentwicklung des Areals vor­an­ge­trie­ben wer­den. Ein posi­ti­ver denk­mal­recht­li­cher Vorbescheid stützt die­ses Vorhaben. Ausstehende bau­li­che Voraussetzungen für das Areal ins­ge­samt wer­den vor allem durch den von der Gemeinde auf­zu­stel­len­den Bebauungsplan bestimmt. Ein Verfahren zur Erarbeitung des Bebauungsplanes wur­de mit der Gemeinde vereinbart.

Erik Roßnagel, Geschäftsführer der ter­ra­plan Baudenkmalsanierungsgesellschaft mbH zu den Zielen des Vorhabens: „Die denk­mal­ge­rech­te Sanierung des Ringlokschuppens als iden­ti­täts-stif­ten­des Zentrum des Gesamtareals und als öffent­li­ches Entrée für den Bahnhof Elstal in Form einer Bahnhofshalle wird den Bahnstandort stär­ken. Mit moder­nen Büro-, Gewerbe- und Veranstaltungsflächen wol­len wir uns bemü­hen die Quartiersentwicklung im Bahnkontext mit­zu­ge­stal­ten. Wir freu­en uns dar­auf, mit der Gemeinde Wustermark, Ihren Einwohnern und Gemeindevertretern dar­an zu arbeiten.“

Die Gemeinde Wustermark begrüßt die geplan­te Entwicklung aus­drück­lich und wird den wei­te­ren Prozess kon­struk­tiv begleiten.Holger Schreiber, Bürgermeister der Gemeinde Wustermark: „Wir sind über­zeugt davon, dass durch die ter­ra­plan die Initialzündung zur beson­de­ren Entwicklung des his­to­ri­schen Bahnhofsbereiches Elstal gelin­gen wird. Dies bewies ter­ra­plan schon im his­to­ri­schen Olympischen Dorf Elstal, wofür wir sehr dank­bar sind. Nun wird ein wei­te­res und sehr orts­prä­gen­des his­to­ri­schen Gebäude denk­mal­ge­recht und zugleich zukunfts­fä­hig ent­wi­ckelt- hier ent­steht dann eine neue Visitenkarte für den Ortsteil Elstal und sei­ne vie­len Gäste. Danke an die BTC Havelland GmbH und Erik Roßnagel für die Entwicklungschance.”

Mit der Standortentwicklung am BahnTechnologie Campus Havelland soll ein bedeu­ten­des Stück Industriegeschichte gesi­chert und zugleich ein Impuls zur Verstetigung der posi­ti­ven Entwicklung für den Ort Wustermark gesetzt werden.

Zitat aus der Vergangenheit: Auch der ehe­ma­li­ge zwei­te Ringlokschuppen hat­te ein Oberlicht (auch Laterne genannt). Das Bild stammt von Winfried Libera aus dem Buch “Vom Rangierbahnhof Wustermark zur Drehscheibe für Schienenverkehr und Bahntechnologie” von Christian Bedeschinski, Jörg Schulze und Bernd Niedermeyer.

Das Bild stammt von Winfried Libera aus dem Buch “Vom Rangierbahnhof Wustermark zur Drehscheibe für Schienenverkehr und Bahntechnologie” von Christian Bedeschinski, Jörg Schulze und Bernd Niedermeyer.